BdKEP Neuigkeiten November 2014/I


Die Bundesarbeitsministerin hat eine Mindestlohn Hotline für Arbeitnehmer und -geber geschaltet. Hier können Informationen abgerufen und ab 1.1. Verstöße gegen den Mindestlohn gemeldet werden. (Wirtschaftswoche) Unterdessen zeichnet sich ab, dass die geplanten 1600 zusätzlichen Kontrolleure beim Zoll nicht rechtzeitig eingestellt werden können und erst bis 2019 bereitstehen. (Spiegel) Auf eine Anfrage, wie die Kontrollen mit dem vorhandenen Personal organisiert werden sollen heißt es aus dem Bundesfinanzministerium: „dass mindestens 70 Prozent aller Prüfungen in von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung besonders betroffenen Branchen erfolgen sollen“. Die Logistik ist als Branche definiert, die von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung besonders betroffenen ist.(Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz) Der DGB fordert entsprechend mehr Kontrolleure.

 

Die Zeitungsverleger sind nach wie vor mit ihren Sonderreglungen beim Mindestlohn nicht zufrieden. „Die Privilegierung, die wir beim Mindestlohn erhalten sollten, läuft so, wie sie ausgeführt ist, komplett ins Leere“, sagte der Erste Vorsitzende des Verbands Bayerischer Zeitungsverleger, Hintergrund ist, dass es kaum noch reine Zeitungszusteller gebe, die unter diese Regelung fallen. Der Verband rechnet bundesweit mit zusätzlichen Kosten im Höhe von 220 Mio Euro. (Kress.de)

 

Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen plant eine Verschärfung der Fahrpersonal-Verordnung (FPersV). Verlader und Logistikdienstleister sollen mehr in die Pflicht genommen werden darauf zu achten, dass die beauftragten LKW-Transporteure die Vorschriften der Verordnung zu den Lenk- und Arbeitszeiten einhalten beziehungsweise einhalten können. Außerdem sollen die Aufzeichnungspflichten im Arbeitszeitgesetz verschärft werden. Diese Pläne hatte NRW-Arbeitsminister Guntram Schneider (SPD) bereits im August im Interview mit der VerkehrsRundschau angekündigt, nun wurden sie konkretisiert. Den vollständigen Artikel lesen Sie hier: (BWVL)

Weiterhin strebt NRW „neben der Verschärfung der FPerV auch eine Verschärfung der Aufzeichnungspflichten im Arbeitszeitgesetz an, wie das Ministerium mitteilte. „Die Unternehmen sollen zukünftig die gesamten Arbeitszeiten ihrer Beschäftigten erfassen und nicht nur die Zeiten, die über die normal zulässigen täglichen Arbeitszeiten hinaus gehen“, heißt es aus Düsseldorf. Anscheinend sollen damit nicht nur die Lenkzeiten, sondern auch die Be- und Entladezeiten von den Transportunternehmen erfasst werden.“

Der BdKEP sieht die Änderung kritisch, da sie den bürokratischen Aufwand deutlich steigern könnte. Gleichzeitig halten wir es für unrealistisch, dass mit Hilfe dieser Verordnung die Auftraggeber sich gezwungen sehen, höhere Entgelte für Ihre Transporte zu zahlen, damit die Dokumente zu den Lenk und Ruhezeiten so aufbereitet werden können, dass sie durch sie kontrollierbar sind. Auch ist es unrealistisch, dass die Auftraggeber dann ihre Kalkulationen und Auftragsvergabe an den Lenk und Ruhezeiten ausrichten würden.

 

Ich bitte um Ihre Meinung zu dem Thema, natürlich nur, sofern Sie betroffen sind. Das Thema ist für Fahrzeuge ab 2,8t wichtig. Sofern Postuniversaldienstleistungen mit Packstücken unter 20 kg erbracht werden, ist das Thema nicht zutreffend, da es für diese Dienstleistung eine Ausnahmegenehmigung bzgl. Lenk und Ruhezeiten gibt. 

Was meinen Sie zu diesen Verschärfungen und welche Vorschläge haben Sie, wie man die Dokumentation und Einhaltung der Lenk und Ruhezeiten und leistungsgerechte Bezahlung durch Auftraggeber über politische Aktivitäten unterstützen kann? Wir brauchen die Argumentation bei den Gesprächen in den Landes- und Bundes-Ministerien.

Der nächste Paketbox Workshop des BdKEP findet am 14.11. in Köln bei GS1 Germany GmbH statt. Wie auf dem letzten Workshop abgestimmt, teilt sich die Gruppe in die Themenbereiche Paketboxen und IT Betriebssystem. Die Arbeitsgruppe Paketboxen beschäftigt sich mit carrierübergreifenden Lösungen für die Zustellung von Warensendungen in Paketboxen und die Arbeitsgruppe IT Betriebssystem erarbeitet eine Landkarte zu den für offene Postsysteme notwendigen IT Systemen und Standards. Beide Gruppen tagen Vormittags in getrennten Räumen, Nachmittags zusammen. Sie erhalten am Vormittag eine Vorführung im Logistik Showroom GS1 Germany GmbH. Am Nachmittag werden Möglichkeiten zu Betreibermodellen für offene Postsysteme und ein Positionspapier zum Thema diskutiert. Die Agenda für den Tag einsehen und sich anmelden können Sie hier: Paketbox Workshop.

 

Der BdKEP veranstaltet zusammen mit dem Projektteam KombiBUS am 25.11. einen Workshop zum Thema Landlogistik: Welche Chancen ergeben sich aus der Zusammenarbeit zwischen Logistikdienstleistern und regionalen Verkehrsunternehmen des Personenverkehrs? Die Netze von Verkehrs- und Logistikunternehmen außerhalb von Ballungsräumen stehen vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung und Urbanisierung vor ähnlichen Herausforderungen. Das Verhältnis zwischen gefahrenen Kilometern und beförderten Gütern oder Menschen verschlechtert sich. Die dadurch hervorgerufene Steigerung der Stückkosten können in der Regel nur bedingt an die Kunden weitergegeben werden. Die Kombination von Personen- mit Güterverkehren kann ein Lösungsansatz sein, über den die Grundversorgung mit Logistikdiensten und Mobilität zu akzeptablen Stückkosten sichergestellt werden kann. Teil der Veranstaltung ist eine Exkursion mit dem öffentlichen Nahverkehr, bei dem das Thema Landlogistik in der Praxis gezeigt wird. (Info und Anmeldung)

 

Die ersten Ergebnisse der Arbeitsgemeinschaft De-Mail präsentierte Bundesinnenminister Thomas de Maizière auf dem 8. Nationalen IT-Gipfel 2014 in Hamburg. Er bestärkte die Zusage, bis Ende 2015 bei allen Bundesbehörden De-Mail einzuführen: „Die Bundesregierung wird ihren Beitrag zum Auftrag der Digitalen Agenda zur flächendeckenden Einführung von De-Mail leisten. Bis Ende 2015 werden weit über 200 Behörden und Einrichtungen des Bundes über De-Mail kommunizieren können. Und auch die Länder leisten ihren Beitrag: Sachsen wird beispielsweise dafür sorgen, dass Landesbehörden und Kommunen ab August 2016 über De-Mail erreichbar sind.“ (BMI) Diese Ankündigung sorgt für Reaktionen bei Bloggern und Fachportalen. Dr. Jan Skrobotz (De-Mail-News) kommentiert auf seinem Blog: „Aber jetzt wirklich!“ Hier findet sich auch ein interessanter Link zum Portal Heise: Was war. Was wird. Dort gibt es etwa in der Mitte des Artikels Informationen zum Fortschritt des De-Mail Projektes in Dresden, „Auf dem IT-Gipfel wurde dem armen alten Pferd De-Mail ein kräftiger Tritt verpasst…“ Auf De-Mail-News findet sich eine Zusammenfassung der Erkenntnisse “De-Mail-City” Dresden: Erste Erkenntnisse“.

 

Francotyp Postalia lädt am 12.11. zur Veranstaltung „De-Mail Direkt“ ein. Dort findet ein „Barcamp“ für Behörden, Kommunen, Unternehmen und andere, die De-Mail betrifft, statt. Nehmen Sie die Gelegenheit zum Dialog mit Experten und zum Austausch mit De-Mail-Nutzern wahr – und mit allen, die es werden wollen und müssen.

 

Das Wissenschaftliche Institut für Infrastruktur und Kommunikationsdienste GmbH (WIK) hat im Jahr 2014 im Auftrag der Bundesnetzagentur eine „Marktuntersuchung auf den Märkten für nicht lizenzpflichtige Postdienstleistungen und postnahe Beförderungsdienstleistungen“ durchgeführt. Die Studie untersucht Umsätze, Volumina und Strukturen des Marktes der Pakete (einschließlich Waren) und Dokumente bis 20 Kilogramm (inklusive Kuriersendungen sowie Briefsendungen über 1.000 g), der teil- und unadressierten Werbesendungen, Werbebeilagen und Anzeigenblätter sowie der adressierten Zeitungen und Zeitschriften und kann hier heruntergeladen werden: BNetzA

 

Brief und mehr GmbH & Co. KG nach DIN EN ISO 14001 zertifiziert – DIN EN ISO 9001 bestätigt. Dem größten privaten Briefdienstleister im Raum Münsterland und Vest, der Brief und mehr GmbH & Co. KG, wurde die Zertifizierung des Qualitätsmanagementsystems nach DIN EN ISO 9001:2008 vom TÜV Rheinland erneut bestätigt. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Münster kümmert sich um die gesamte Abwicklung der Ausgangspost von mehr als 2.000 Kunden. Durch die Rezertifizierung unterstreicht die Brief und mehr GmbH & Co. KG abermals die hohe Qualität der Dienstleistung gegenüber ihren Kunden. (Brief und mehr GmbH & Co. KG)

Der Briefdienstleister RegioMail hat erfolgreich ein Qualitäts- und Umweltmanagementsystems eingeführt. Dazu wurden Prozessabläufe umgestellt, Mitarbeiter geschult und in umweltfreundliche Technologien investiert. Die erfolgreiche Einführung der Systematik wurde der zum Medienunternehmen Heilbronner Stimme gehörende Dienstleister jetzt durch ZDH-Zert bescheinigt. (Postbranche)

 

Der Postdienstleister „Main-Post“ gibt eine neue Edition des Spendenlabels „Wild life“ heraus. Neben der Frankierung zusätzlich auf den Briefumschlag aufgebracht, unterstützen die Absender regionale gemeinnützige Organisationen bei ihren sozialen Projekten. Die so eingenommenen Spendengelder fließen zu 100 % an die „Main-Post Aktion Patenkind e.V.“ – dem Ansprechpartner für Menschen in Not in Unterfranken. Mit diesem Angebot stellt sich die Main-Post Logistik ihrer sozialen Verantwortung und unterstützt regionale, gemeinnützige Projekte. In diesem Jahr konnte die Main-Post Logistik eine Summe von 5.000 € an die Aktion Patenkind übergeben. (Postbranche)

 

CDU-Politiker des Kreisvorstandes Rhein Neckar trafen sich auf einem regionalen „Posttag“ zu einem Gedankenaustausch mit Vertretern der Deutschen Post AG. Eingeladen hatte der Kreisvorsitzende der CDU und MdB Dr. Stephan Harbarth. Teilgenommen haben Landtagsabgeordnete, ein Bürgermeister, der Regionale Politikbeauftragte der Deutschen Post AG, die Vertriebsleiter eGovernment und öffentlicher Sektor. Auf der Veranstaltung wurde besonders die Bedeutung der Deutschen Post Infrastruktur als Standortfaktor im ländlichen hervorgehoben. Diskutiert wurden Entwicklungen zum Filialnetz, zur Universaldienstleistungsverordnung und zu den mobilen Post Services. Zusätzlich wurde auf den E-Postbrief eingegangen. Ziel ist, das Umsatzvolumen dieses Hybridpostproduktes von derzeit 300 Mio. € auf 500 Mio. € zu steigern. Die Politikvertreter würdigten die Deutsche Post AG auf der Veranstaltung als wichtigsten Partner der Kommunen. (MRN News)

 

Offenbar also eine gelungene Marketingveranstaltung der Deutschen Post bei Auftraggebern, die zu den wichtigsten Kunden regionaler Postunternehmen zählen. Gleichzeitig besetzt die Deutsche Post hier die Kompetenzfelder, die regionale Postdienste mindestens genauso gut erfüllen. Ebenso geht hier unter, dass die Deutsche Post aktuell neue Verträge mit den Betreibern von Postagenturen nach dem Prinzip friss oder stirb „verhandelt“. In diesen Verträgen verschlechtern sich die Vertragsbedingungen der Agenturinhaber deutlich. Sind solche Veranstaltungen auch für andere Postdienste zielführend, welche Erfahrungen haben sie als regionaler Postdienst mit solchen Veranstaltungen? Fragen Sie beim BdKEP zwecks Unterstützung bei Organisation und Durchführung solcher Veranstaltungen an.

Beamte auf AbwegenWenn Polizisten Briefe austragen. Unter diesem Titel berichtet die Wirtschaftswoche über Polizisten, die Briefe zustellen, wenn sie über den normalen Postweg nicht zustellbar sind. Allein in Berlin sollen dafür 150 Beamte pro Jahr eingesetzt sein. Polizeigewerkschaft und Senatsverwaltung diskutieren über die Belastung der Beamten und am Ende des Artikels ist der obligatorische Seitenhieb auf die privaten Postunternehmen zu finden. (Wirtschaftswoche)

Nach den Lieferengpässen im Weihnachtsgeschäft will sich das Online-Kaufhaus Amazon offenbar von den großen Paketzustellern abnabeln: Einem Medienbericht zufolge testet der Online-Händler in den USA und Europa bereits eigene Lieferwagen. (Spiegel). Die Quellen für diese Meldungen scheinen jedoch schon aus dem Frühjahr 2014 zu stammen. Die Aktivitäten finden derzeit eher in Großbritannien und nicht in Deutschland statt.

 

DPD meldet über die Wirtschaftswoche, dass sie sofort deutschlandweit Pakete an Kunden des Versandhändlers Amazon ausliefern. Das Unternehmen kommt beim margenstarken Geschäft mit den Premium zum Einsatz. Die unattraktiveren Sendungen aus dem Standardversand bleiben bei DHL und Hermes. Dieses Vorgehen wird dort also nicht für Jubelstimmung sorgen. Das Unternehmen hofft, durch neue Kunden im nächsten Jahr zweistellige Wachstumsraten zu erreichen und dadurch seien Marktanteil ausdehnen zu können. (WirtschaftsWoche).

 

Eine weitere Meldung des DPD, das Unternehmen führt den digitalen Paketschein ein. Ab kommenden Jahr brauchen Klein und Privatversender keinen Paketschein mehr auszudrucken und auf das Paket aufzubringen. Sie erhalten einen Barcode auf das Mobiltelefon. Diesen zeigen sie bei der Paketabgabe vor und im Shop wird dann das Label ausgedruckt und auf das Paket aufgebracht. (mylogistics)

 

UPS will in Europa wegen des boomenden Onlinehandels umgerechnet 784 Millionen Euro investieren und nimmt Italien und Polen in das Netzwerk auf, meldet die Verkehrsrundschau.
In den USA will das Unternehmen anfangen, das Volumengewicht strenger zu handhaben. Dem Unternehmen macht der Trend zu schaffen, dass verschickte Waren oft eher leicht sind und in große Kartons verpackt werden. Das belegt Laderaum und sorgt jedoch nicht für höhere Einnahmen. (Paketda)
Im Weihnachtsgeschäft plant UPS die Einstellung von bis zu 95.000 weiteren Mitarbeitern. Diese Mitarbeiter sind notwendig, um das stark steigende Versandvolumen abwickeln zu können. (timedispatch) Insgesamt eine beeindruckende Zahl neuer Mitarbeiter, die in die Prozessabläufe eingegliedert werden müssen.

 

Der Paketzusteller Hermes will demgegenüber in der Weihnachtszeit 5500 zusätzliche Mitarbeiter und 3000 zusätzliche Fahrzeuge einsetzen. 10% mehr Sendungen als im Vorjahr werden erwartet, berichtet das Handelsblatt. Zusätzlich will Hermes die Lieferzeit seine Pakete auf 60 min genau ankündigen können. Dazu wurde einen Software entwickelt, die diese Informationen aus Hochrechnungen bereitstellt. Das Unternehmen sammelt dazu aus seinem Zustellnetz täglich 70.000.000 Informationen, die in die Hochrechnungen einfließen. (etailment)

 

Ebay startet einen „Same-Day-Delivery“-Pilot mit DHL Paket in Berlin. In Kooperation mit DHL Paket wird eBay in Deutschland in Kürze ein „Same Day Delivery“-Pilotprojekt in Berlin gestartet, heißt es in einer Pressemitteilung. Er wird von Anfang November bis mindestens Ende 2014 laufen. Auf einer speziellen Seite bei eBay werden Artikel teilnehmender Händler zu finden sein, die die Käufer für eine Lieferung am gleichen Tag an einen Ort ihrer Wahl in Berlin bestellen können. Konsumenten können Artikel bis 14:00 Uhr bestellen und erhalten diese dann am gleichen Tag zwischen 20:00 und 22:00 Uhr geliefert. Es ist geplant, dass fünf bis zehn Händler an dem Pilotprojekt teilnehmen werden, unter anderem Fashion For Home und MAPCO. Mit dem zeitlich befristeten Pilotprojekt wollen eBay und DHL Paket weitere Erfahrungen im Bereich der taggleichen Lieferung in Deutschland sammeln. (ebay) Die Organisation wird es freuen, wenn zusätzlich zum extremen Weihnachtsgeschäft noch ein Pilotversuch ins Haus steht ;-).

 

Ein weiteres Logistik-Projekt mit dem Thema Lieferung regionaler Lebensmittel versucht über Crowdfunding 25.000 Euro Kapital zu sammeln. „Mit unserem einzigartigen „Marktplatz für Bio-Lebensmittel von Kleinerzeugern“ verändern wir die Regeln des Lebensmittelhandels. Kunden lassen sich bequem frische, natürliche Bio-Lebensmittel nach Hause liefern – zu Preisen wie im Bioladen. Kleinerzeuger erhalten einen neuen Absatzmarkt. Sie verkaufen ohne Verfügbarkeitsdruck, ohne Wachstumszwang und erhalten bis zu 75% des Verkaufspreises. Bundesweit: Kleinerzeuger aus der ganzen Welt. Regional: kleine Betriebe aus Deiner Umgebung.“ Um dieses Vorgehensweise mal näher kennenzulernen, kann man sich dort registrieren und Fan werden. Dann wir man über den Projektfortschritt informiert. (Mensch & Natur AG)

 

Der Präsident des BIEK gibt zum Jahresende seinen Posten auf, berichtet der Postmaster.

 

Car2What? Ein Rant gegen das Lachen über Google von Gunter Dyck. „Deutsche Ingenieure verlieren das große Spiel. Nicht, weil sie schlechter wären, sie haben nur zu lange über Googles Idee gelacht. Um »uns« zu schlagen, mit mehr als 100 Jahren Autoerfahrung – »dafür muss einer schon verdammt gut sein«, tönte Auto-Lobby Chef Wissmann, und »Carsharing ist eine Nische«.  Und ich rege mich auf! Dieses verdammte Lachen hier im Lande ist wie Selbsttötung. Banken, Händler, Verlage, Zeitungen, Analog-Kamerahersteller haben gelacht, Nokia über Smartphones, Microsoft über Tablets, die Liste ist lang. Jetzt lachen alle über die Drohnen von Amazon und die »furchtbar hässlichen« Googleautos …“ (innovision)

 

Logistik und IT als Innovationstreiber für den Wirtschaftsstandort Deutschland – Das Positionspapier „Logistik und IT als Innovationstreiber für den Wirtschaftsstandort Deutschland – Die neue Führungsrolle der Logistik in der Informationstechnologie“ formuliert den Anspruch, die Logistik solle ihre Softwareentwicklung künftig stärker selbst in die Hand nehmen. Informationslogistik müsse als eigenständiges Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsumfeld begriffen werden, mit dem Ziel, Software zu produzieren wie Autos. Die Autoren fordern Politik, Wissenschaft und Wirtschaft auf, Rahmenbedingungen zu schaffen und Maßnahmen zu ergreifen, um softwaretechnologische Innovation zu ermöglichen. Die größte strategische Chance bestehe aus deutscher Sicht in einer schnellen innovativen Entwicklung branchenspezifischer IT-Werkzeuge und Algorithmen in der Logistik. Schon heute basieren etwa erfolgreiche Zustellsysteme im E-Commerce und M-Commerce auf einer umfassenden Logistik- und IT-Kompetenz. Unternehmen, die nicht auf eine starke Verbindung von IT und Logistik fokussieren, würden bereits mittelfristig nicht mehr wettbewerbsfähig sein, sind die Autoren überzeugt. Das Positionspapier ist das Ergebnis der Diskussionen einer Arbeitsgruppe unter Leitung der BVL-Vorstandsmitglieder Prof. Michael ten Hompel (Fraunhofer IML) und Frauke Heistermann (AXIT AG) sowie BVL-Mitglied Prof. Jakob Rehof (Fraunhofer ISST). Ferner gehörten ihr Prof. Robert Blackburn (BASF SE), Dr. Karl-Friedrich Rausch (DB Mobility Logistics AG), Frank Wiemer (REWE-Zentral AG), Prof. Thomas Wimmer (BVL) und Prof. Stefan Wolff (4flow AG) an. (BVL)

 

EU will mehr Transparenz und Wettbewerb bei der Paketzustellung – Die Europäische Kommission hat ihre Vorstellung zur Entwicklung des internationalen E-Commerce weiter präzisiert. Nach dem Grünbuch Paket (11/ 2012) und der Roadmap für den Paketmarkt (12/2013) äußert sie sich nun zur „Struktur und Entwicklung von Initiativen zur Unterstützung des Wachstums im E-Commerce durch leistungsfähigere Systeme zur Zustellung von Warensendungen in Europa“. Die Studie arbeitet potentielle Initiativen heraus, mit deren Hilfe die Anforderungen von Handel und Verbrauchern an leistungsfähige Systeme für die Zustellung von Warensendungen umgesetzt werden können.

Die Europäische Kommission sieht bezogen auf die Beförderung und Zustellung von Warensendungen aus dem Onlinehandel folgende Herausforderungen: Mangelnde Transparenz und Informationen über Lieferservices besonders für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU), mangelnde Transparenz und adäquate Informationsversorgung für Verbraucher, sich verschlechternde Versorgung des ländlichen Raumes bei der Zustellung von Warensendungen und fehlende Interoperabilität der Anbieter. Zur Lösung dieser Themenbereiche schlägt die Studie verschiedene Strategien vor. (Sector Studie 2014)

 

Die Bundesregierung hat die vom Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel, vorgelegte Verordnung zur Neuregelung des gesetzlichen Messwesens und zur Anpassung an die europäische Rechtsprechung beschlossen. Die Eichverordnung soll zusammen mit dem ab 1. Januar 2015 geltenden neuen Mess- und Eichgesetz in Kraft treten. Dadurch wird das Mess- und Eichrecht grundlegend modernisiert. Mit der Neuordnung des gesetzlichen Messwesens gelten künftig für europäisch und national geregelte Messgeräte die gleichen Anforderungen, wenn sie auf den Markt gebracht werden. Die innerstaatliche Bauartzulassung und die Ersteichung von national geregelten Messgeräten werden ab dem 1. Januar 2015 durch eine Konformitätsbewertung ersetzt. Die Aufgaben der Nacheichung von verwendeten Messgeräten bleiben auch künftig im bisherigen Umfang den Eichbehörden der Länder und den staatlich anerkannten Prüfstellen vorbehalten. (BMWI)

 

Die Uni Dortmund lädt am 19.11. zum Forum Transportlogistik ein. Der E-Commerce ist das innovative Rückgrat des Versandhandels und entscheidender Wachstumsmotor für diese und alle angeschlossenen Branchen. Steigende Sendungsaufkommen und die Atomisierung der Sendungen durch kleinere Losgrößen erfordern den Einsatz leistungsstarker Informations- und Automatisierungs-technologien, um die operativen Prozesse zu unterstützen und Effizienzpotentiale zu heben. Die zunehmende Kopplung von Produkt und Dienstleistung steigert die Komplexität, bietet aber auch neue Geschäftsfelder. Innovative Strategien sind gefragt, die im Rahmen des Forums von führenden Experten branchenübergreifend vorgestellt und diskutiert werden.

 

Wie sollen Online-Händler mit Retouren umgehen? – Einladung zum praxisorientierten Workshop. Mit dem rasanten Anstieg des Online-Handels spielen auch Retouren im Handel eine immer wichtigere Rolle. Das Logistikunternehmen KS-Europe und der E-Commerce-Dienstleister Händlerbund veranstalten deshalb am 13.11.2014 einen praxisorientierten Workshop für Unternehmer in Pilsen (Tschechien). Mit Experten aus Praxis und Wissenschaft wird innerhalb des Workshops das Thema Retouren praxisorientiert behandelt. E-Commerce-Spezialisten werden Tipps aus dem alltäglichen Umgang mit den Retouren geben. Zusätzlich steht die Besichtigung des Retourenzentrums von KS-Europe in Pilsen auf dem Plan des Workshops. BdKEP Mitglieder können zum ermäßigten Mitgliederpreis teilnehmen. (Onlinehändler News)

 

DIE ZEIT berichtet über „Lieferung unter Strom“. Immer mehr Lieferanten setzen Elektrofahrzeuge auf der letzten Meile ein. „Das E-Bike ist in vielen Städten inzwischen die einzig sinnvolle Transportart für kürzere Wege geworden … Die Fahrer wieseln sich schneller durch den Verkehr, und die Parkprobleme ergeben sich auch nicht mehr.“ Informiert eine Mitarbeiterin eines Pizza-Lieferdienstes. Mit einer Reichweite von etwa 80 Kilometern sei die Reichweite eines Akkus ausreichend. Im Vergleich zum Autobetrieb seien die rund 1.300 Euro teuren E-Bike eine rollende Sparbüchse. Auch die Postdienste sind mit von der Partie, bis zu 300 Kilogramm Gewicht transportiert der Streetscooter der Deutschen Post. Die Unternehmen profitieren auch vom Imagegewinn durch den Einsatz von Elektrofahrzeugen. Zusätzlich könnte es in Zukunft möglich sein, das Elektro-Lieferfahrzeuge schneller in der Stadt vorankommen, wenn dass „Gesetz zur Bevorrechtigung der Verwendung elektrisch betriebener Fahrzeuge“ die Nutzung der Busspuren in Städten für Elektrofahrzeuge frei gibt. Demgegenüber berichtet die Wirtschaftswoche von Fahrzeuge, die offenbar zu schwer und behäbig sind (Wirtschaftswoche)

 

Das Berliner Startup „Velogista“ geht bei der Finanzierung von Geschäftsmodellen für die Citylogistik neue Wege. Das Unternehmen hat eine auf Startnext eine Crowdfunding-Campagne gestartet. „Saubere Luft, freie Rad- und Gehwege, weniger Lärm und mehr Platz für alle! Dafür steht Velogista. Und setzt als erstes Unternehmen Deutschlands Elektro-Lastenräder ein, die groß genug sind Autos zu ersetzen. Und das funktioniert! Ein Lastenrad ist im Citybereich schneller und effektiver als jedes andere Fahrzeug. Als Genossenschaft organisiert, transportieren wir so mit unseren Lastenrad-Prototypen ganze EURO-Paletten mit bis zu 250 kg Ladung.“ Die Fundingschwelle liegt bei 20.000 €, das Fundingziel 45.000 €. Investoren können aus Finanzierungspaketen zwischen 3 und 25.000 Euro wählen. Wir werden die Aktion beobachten und weiter berichten. Die Aussage, das „Velogista“ das erste Unternehmen Deutschland mit Elektro-Lastenräder ist, die groß genug sind Autos zu ersetzen ist nicht unumstritten. Gab es doch das DLR-Projekt „Ich ersetze ein Auto“. Hier wurden ebenfalls Transporte per Elektro-Lastenrad getestet, die einen Transport per Auto ersetzen.

 

Auch das Logistikstartup atalanda versucht sich an der Finanzierung über Crowdfunding. „Mit atalanda gibt es keinen Grund mehr, auf eine Bestellung zu warten. Online bestellen, gemütlich einen Kaffee trinken, zur Tür gehen und die Einkäufe sind zu regulären Versandkosten schon da. Das ist unsere Vision – und wir fangen mit der Lieferung am selben Abend an. Beim lokalen Händler über Internet, Email oder Telefon bis 17:00 Uhr bestellen und die gewünschte Ware wird zwischen 18:00 Uhr und 21:00 Uhr zugestellt – und das lediglich zu gewohnten Versandkosten von 5,95 €.“ So die Unternehmensbeschreibung auf der Fundingplattform. Offen ist, ob das Unternehmen zusätzlich zu den 5,95 € Einnahmen pro Fahrt erzielt. Sollte das nicht so sein, ist es spannend, wie das Unternehmen mir diesen Erlösen wirtschaftlich arbeiten kann. Die Fundingschwelle liegt hier bei 120.000 € und das Fundinglimit bei 300.000 €. Auch hier bleiben wir dran und beobachten den Verlauf.

 

Locationinsider ruft schon das Ende des Same Day Delivery Hype’s aus und berichtet über“ Tiramizoo und das Tagesgeschäft nach dem Same-Day-Delivery-Hype“. Nachdem es etwas ruhiger um das Thema SDD geworden ist, steht für das Unternehmen nun die Weiterentwicklung des Produktes im Vordergrund. Entscheidend sei, dass das Logistik-Produkt durch den lokalen Handel aktiv beworben wird. Dazu soll es nun Händlerschulungen geben. So kann es sein, „dass in einzelnen Unternehmen locker einmal 500 Mitarbeiter für die Einführung von Tiramizoo geschult werden müssen. Aber wir stellen uns dieser Herausforderung“, erklärt Löhr. Zusätzlich arbeitet das Unternehme daran, Life-Tracking Informationen für die Kunden verfügbar zu machen. Die Integration einer Onlinehandelsplattform auf die Tiramizooplattform, wie bei instacart und uber corner store schließt der Geschäftsführer jedoch aus. (Locationinsider)

 

Das Berliner Startup MyLorry wittert den riesigen Markt für seine Kurierdienstangebot im Segment „Food Express“. Restaurants können den Dienst nutzen, um von Kunden online oder per Telefon bestellte Speisen auszuliefern berichtet netzwertig.com. Das Unternehmen will vom Wachstum in diesem Marktsegment profitieren. Derzeit entstehen erste Küchen, die nur bestellte Mahlzeiten zubereiten und keinen Restaurantbetrieb mehr haben. Gleichzeitig bringen sich Lebensmittel-Lieferdienste in Position. Auch von dieser Seite kommt Bewegung in den Markt. Im Segment „Food Express“ wird MyLorry mit angestellten Fahrern arbeiten, um die Qualität in der Auslieferung sicherstellen. Die notwendige Auslastung soll eine Kooperation mit lieferheld.de bringen. Anders als etablierte Kurierdienste kann sich MyLorry neben den Umsätzen aus dem Tagesgeschäft noch aus dem Kapitalpolster aus der ersten Finanzierungsrunde in Höhe von 2 Mio. Euro finanzieren. Derzeit wird eine weitere Kapitalrunde vorbereitet. Für die traditionelle Kurierbranche sind diese Märkte nicht unbekannt, Restaurantlieferdienste und Essen auf Rädern sind keine neuen Servicedienstleistungen. Es wird spannend, ob die neuen Anbieter hier wirklich einen signifikanten Marktanteil erreichen, welche Rolle datengetriebene Geschäftsmodelle spielen werden und wie sich die traditionellen Anbieter mit neuen Serviceangeboten positionieren. (netzwertig.com)

 

Wenn es nach den zwei Gründern von shopsters.de geht, dann werden sich Lebensmittellieferdienste von herkömmlichen Lieferdiensten bald genauso weit entfernen wie die Taxivermittlung von klassischen Taxizentralen. Denn so wie die Smartphone-Anwendung uber.com private Autofahrer zu Chauffeuren online bestellter Personenbeförderung macht, so will shopsters.de Studenten, Rentner und andere Freiwillige zu „Shoppern“ machen. Voraussetzung ist lediglich, dass sie mindestens 18 Jahre alt sind, über ein „aktuelles Smartphone“ sowie ein Auto oder einen Roller verfügen. Dann gilt: „Wir suchen nach smarten und freundlichen Shoppern, die gerne einkaufen, gerne neue Leute kennenlernen und die Stadt erkunden wollen. Lege deine Arbeitszeiten selbst fest und verdiene bis zu 20 EUR pro Stunde, indem du unsere Kunden mit frischen Lebensmitteln belieferst.“ Shopster vermittelt online eingehende Einkaufslisten an die rekrutierten Shopper. Die kaufen stationär für die Besteller ein und liefern nach Hause. „Trinkgelder, die du von deinen Kunden bekommst, darfst du ganz für dich behalten.“ Außerdem bekommen die Shopper „den Großteil der Liefergebühr. Damit kannst du bis zu 20 EUR pro Stunde verdienen“. Wie Andreas Funke, einer der beiden Shopster-Gründer, den KEP-Nachrichten auf Anfrage mitteilte, liegt die Liefergebühr „je nach Warenkorbgröße zwischen 3,99 und 10 EUR.“ Derzeit wird der Lieferservice in Konstanz getestet. Im ersten Quartal 2015 soll er auf weitere Städte ausgedehnt werden. (KEP Nachrichten)

 

Die Versandapotheke Aponeo konnte nach eigenen Angaben Same Day Delivery im Großraum Berlin erfolgreich platzieren. “Der Service ist ein großer Erfolg aufgrund der erzielten medialen Reichweite und der Wahrnehmung als Firstmover im Bereich der Versandapotheken.” Das Unternehmen bleibt jedoch vorsichtig bei der Beurteilung der Zukunftsaussichten. Die Zustellung der im Onlineshop bestellten Produkte erfolgt am selben Tag, bei Bestellung vor 12 Uhr. Ab Bestellungen über 25 Euro wird portofrei geliefert, darunter zahlen Kunden Versandkosten von 3,95 Euro. Diese Erlöse sind erfahrungsgemäß nicht kostendeckend und finanziert sich nach Angaben von Aponeo über ein besseres Kundenbindungsverhältnis, das durch den Service entstehe. Die Expresszustellung ist für Aponeo somit ein Teil der Kundenbindung. Der Service selbst wird von DHL erbracht. Obwohl Aponeo die Versandkosten über die 3,95 Euro hinaus noch subventioniert, kann das Geschäft auch von DHL kaum kostendeckend betrieben werden. Es ist jedoch sehr wahrscheinlich, dass DHL die fehlende Kostendeckung in diesem Segment im doppelten Sinn aus der „Portokasse“ bezahlt. (Siehe Portomeldung am Anfang des Newsletters) (neuhandeln.de)

 

In Großbritannien startet Amazon einen Same Day Delivery Service. Wer vormittags bestellt, kann künftig seine Bestellung noch am selben Tag nachmittags abholen. Dafür kann Amazon landesweit auf 500 Abholstationen zurückgreifen. Für die Auslieferung der Ware an die Abholstationen ist Amazon eine Kooperation mit einem Zeitungsgroßhändler eingegangen. Die Abholstationen sollen künftig auch an Zeitungskiosken aufgestellt werden und der Zeitunggroßhändler soll sie zwei mal täglich zusammen mit seinen Zeitungstouren beliefern. So geht Paketzustellung ohne „Post“. Amazon verfügt in Großbritannien inzwischen über mehr als 6000 Abholstationen.
Im Zusammenhang mit der Diskussion über offene Paketboxen, den Beteiligungen großer Verlagshäuser an Postunternehmen könnten sich hier die Wettbewerber der Deutschen Post AG auf bestehenden Ressourcen ein neues Geschäftsfeld erschließen. Wir verweisen dazu auch auf den Beitrag von Axel Gronen „Amazon Paketboxen bei Aldi“ im Mai 2014 auf der iKEP 2014 des BdKEP. Der BdKEP ist dazu mit den Stakeholdern im Gespräch und plant das Thema auf der iKEP 2015 am 19. Juni 2015 in Berlin wider aufzugreifen. (Amazon Watchblog)

 

In Amerika wiederum greift Google den Amazon mit Lieferservice an. Anders als Amazon tritt Google dabei allerdings nur als Vermittler für stationäre Einzelhandelsketten auf. Zustellgebiet und Angebot wurden deutlich ausgeweitet. Google finanziert den Lieferservice über die Provisionen, die das Unternehmen bei der Vermittlung der Kunden an den Einzelhandel einnimmt. Es ist jedoch davon auszugehen, dass diese Einnahmen derzeit nicht ausreichen, die Kosten zu decken. Bei der Auslieferung kommen externe Kurierdienste zum Einsatz. “In diesem Geschäft zählt die Größe, dann kann es – wie wir glauben – sehr attraktiv sein”, so ein Google-Manager. “Dazu müssen wir investieren.” Eine Analyst hat ausgerechnet, dass die Versorgung der hundert größten Städte in den USA mit dieser Dienstleistung jährlich mit 3 Milliarden Dollar zu Buche schlägt. Das wären zehn Prozent des operativen Jahresgewinns, den Google 2015 erzielen will. Nach dem Bericht des WSJ wird die Offerte von den Händlern abwartend aufgenommen. Teilweise kooperieren die Unternehmen bereits mit Wettbewerbern von Google vor Ort. (WSJ.de)

 

Der Schweizer Online-Supermarkt LeShop.ch stellt einerseits seine Abholstationen an den Bahnhöfen Zürich und Lausanne zum Monatsende ein und will gleichzeitig einen neuen Abholservice starten, berichtet der Blog neuhandeln.de. Parallel beendet die Schweizer Bahn einen Pilotversuch mit der GoodBox, ein Produkt des Berliner Startups „einfach“. An den Abholstationen konnten Kunden bestellte Waren am Bahnschalter abholen, bei der GoodBox konnten sie ihr Fach mit den Warensendungen per PIN Code öffnen. Auf Basis der Erfahrungen sollen nun verbesserte Serviceangebote für die Abholung von Warensendungen entwickelt werden. (neuhandeln.de)

 

Eine betrübliche Meldung erreicht uns aus der Schweiz, das Startup BringBee stellt seinen Service ein. „Liebe BringBees, liebe Freunde, seit etwas mehr als 1.5 Jahren gibt es nun BringBee in der Schweiz. Es war eine spannende, lehrreiche und wunderbare Zeit für uns, so ein disruptives, innovatives Projekt umzusetzen und an den Markt zu bringen. Trotz vieler Erfolge, Fans und auch zufriedener Nutzer, stellen wir im Verlauf des heutigen Tages den Service ein! Zu den Gründen gehören vor allem fehlende strategische Partner und Handelspartner, die BringBee für Ihre Lieferungen nutzen möchten und bereit sind Pionierarbeit zu leisten. Viele weitere Informationen, Erinnerungen und mehr findet ihr auch auf www.bringbee.ch. Wir bedanken uns bei Euch allen, dass ihr BringBees seid! Danke, dass Ihr unsere wunderbare Reise möglich gemacht habt. Stella und das ganze BringBee Team. Noch im Mai 2014 konnten wir die Geschäftsführerin Stella Schieffer als Referentin auf dem iKEP 2014 in Berlin begrüßen und haben sie als entschlossene aber auch besonnen agierende Unternehmerin kennengelernt . Wir sind uns sicher, das Sie der Branche erhalten bleibt und wünschen Ihr und dem Team viel Erfolg für die Zukunft. (#‎rememberbringbee)

 

Im Artikel „Wenn der Bus 2030 die Milch und die Maschinenteile bringt“ wird ein Zukunftsszenario für die Logistik beschrieben. Man kann ihn als Anregung für eigene Überlegungen zur Weiterentwicklung seiner Geschäftsmodelle verstehen. Manches davon klingt weit weg und manches ist relativ realistisch. In dem Zusammenhang verweise ich auf den Landlogistik Workshop des BdKEP am 25.11. in Prenzlau/ Uckermark. (VDI Nachrichten)

 

Verschmähte Liebe, Rachegelüste oder düstere Gedanken – in dem Blog „Post Secret“ geben Tausende Menschen ihre Geheimnisse auf Postkarten preis. Freiwillig, trotz wachsender Angst um die Privatsphäre und vor Datenklau. Die Bedingung: Anonymität, sichergestellt durch anonym eingeschickte Postkarten. So wird diese nostalgische Art des Versandes zum Mittelpunkt eines Kunstprojektes und verbindet veröffentlichte Geheimnisse mit Anonymität. (Focus, post-secret)

 

Und zu guter Letzt in Erinnerung an die Vorwendezeit einen Spiegelartikel zum Thema Paket, Geschenkpaketverordnung und die kleinen Schikanen des Zolls: Wenn das West-Päckchen geöffnet wurde, roch es nach Kaffee und Kakao, nach Orangen und Puddingpulver: Millionenfach gingen zu DDR-Zeiten die Sendungen in den Osten… (Spiegel)

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Veranstaltungen:

12.11.2014 „DE-Mail direkt“, Francotyp Postalia, Berlin

13.11.2014 Retourenworkshop des Händelbundes, Pilsen

13.11.2014 BWVL-Jahrestagung/Dialogforum 2014

14.11.2014 BdKEP Paketbox-Workshop am in Köln

19.11.2014 Forum Transportlogistik – Technische Universität Dortmund – Institut für Transportlogistik

25.11.2014 BdKEP LandLogistik Workshop Brandenburg –Verknüpfung des öffentlichen Nahverkehrs mit Logistikangeboten

 

S A V E   T H E   D A T E   – iKEP 2015 – Innovationstag der KEP Branche & KEP-together finden am 19./20 Juni 2015 im Postbahnhof am Ostbahnhof unter dem Dach der 4. Europäischen KEP Tage in Berlin statt.

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