BdKEP Neuigkeiten Oktober 2014/I


S A V E   T H E   D A T E – Der iKEP 2015 – Innovationstag der KEP Branche – findet am 19. Juni 2015 im Postbahnhof am Ostbahnhof in Berlin statt. Die Veranstaltung ist Teil der 4. Europäischen KEP Tage am 19./ 20. Juni 2015. Sie werden zusammen vom BdKEP und der IG KEP-together in Berlin veranstaltet. Die Veranstaltung KEP-together – Europas Kurier-Branchen-Treff Nr. 1: Von Kurieren für Kuriere – findet am 20. Juni 2015 ebenfalls im Postbahnhof statt. Den Besucher präsentieren sich viele Aussteller sowie ein umfangreiches zweitägiges Kongreßprogramm mit Abendgala. Zu dieser wohl wichtigsten Branchenveranstaltung 2015 sind Vertreter traditioneller KEP Dienste genauso wie Repräsentanten von Behörden und Institutionen sowie kleiner und großer Logistikstartups oder anderer neuer Marktteilnehmer eingeladen. Die BdKEP-Mitgliederversammlung 2015 findet am Tag vor der iKEP 2015, dem 18. Juni 2015 statt. Informationen zum iKEP 2014 finden Sie hier.

Der BdKEP ist in diesem Jahr Partner des DVPT Managementforum Postmarkt am 23./24.10.2014 in Frankfurt/ Main. Es kombiniert ein hochwertig besetztes Kongressprogramm mit einer branchenumfassenden Fachausstellung. Top-Referenten auf dem Podium und etablierte Anbieter in der Ausstellung sind der Garant für die hohe Informationsdichte dieser Veranstaltung. In den exklusiven Räumlichkeiten der IHK Frankfurt am Main werden heutige und künftige Standards der Postbranche von allen Seiten beleuchtet. Wir werden an einer Podiumsdiskussion zum Thema Big Data im Postwesen teilnehmen sowie einen Workshop zu diesem Thema anbieten. Sie sind herzlich eingeladen. (DVPT Managementforum Postmarkt)

Der BdKEP unterstützt eine internationale Studie des Instituts für Verkehrsforschung am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) zur Elektromobilität im Wirtschaftsverkehr.
Die Studie ist Teil des von der Europäischen Kommission geförderten Projekts SELECT (Suitable ELEctromobility for Commercial Transport) und dient der Bewertung der Rolle von Elektromobilität für einen effizienten und umweltfreundlichen Verkehr. KEP-Dienste werden als eine Branche mit großen Potenzialen für den Einsatz von Elektrofahrzeugen gesehen. Um mehr über die Anforderungen Ihres mobilen Arbeitsalltags und Ihre Einschätzungen zu Elektromobilität zu erfahren, bitten wir Sie, an einer Online-Befragung teilzunehmen. Das Ausfüllen des Fragebogens erfordert ca. 10 Minuten Ihrer Zeit. Ihre Aussagen werden selbstverständlich vertraulich behandelt und für die Veröffentlichung ausschließlich in aggregierter und anonymisierter Form verwertet. Gerne stellen wir Ihnen die Ergebnisse der Analyse zur Verfügung.

Der BdKEP beteiligt sich an der Erarbeitung von Rechtsverordnungen zum Mindestlohngesetz (Pressemitteilung). Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hatte in Absprache mit weiteren Referaten im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, im Bundesministerium der Finanzen sowie im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur sehr kurzfristig zum 24.9.2014 Vertreter der KEP Branche zu einem gemeinsamen Fachgespräch nach Berlin eingeladen. Dort wurden „nformationsfragen der Branchenvertreter direkt aufgegriffen. Außerdem hatten wir Gelegenheit, unsere Anliegen hinsichtlich möglicher Rechtsverordnungen auf der Grundlage des Mindestlohngesetzes einzubringen. Für den BdKEP, den Postagenturnehmerverband und den Interessenverband selbständiger Subunternehmer im Transportgewerbe nahmen an diesem Gespräch der Vorsitzende Andreas Schumann und der Rechtsanwalt Axel Günther teil. In den letzten Wochen haben wir gemeinsame Positionen zum Thema Mindestlohn mit dem Council Zustellung des DDV erarbeitet. Titus Goll aus der Hauptstadtrepräsentanz des DDV hat ebenfalls an dem Fachgespräch teilgenimmen. Am Folgetag fand ebenfalls mit Beteiligung des DDV Council Zustellung der BdKEP Mindestlohn Workshop in Berlin statt.

Der BdKEP Mindestlohn Workshop Ende September war ausgebucht.
Die Teilnehmer haben sich intensiv mit dem komplexen und mit vielen rechtlichen Unsicherheiten behafteten Mindestlohngesetz beschäftigt. Das Thema wurde teilweise sehr emotional diskutiert. Der BdKEP bringt sich nun besonders zum Thema Stücklohnvergütung in die Erarbeitung der zum Gesetz gehörigen Rechtsverordnung ein.

Das Inkrafttreten des Mindestlohngesetzes zum Jahreswechsel führt zu ersten teilweise drastischen Konsequenzen. Die DPS Dresden strafft im Rahmen des Mindestlohngesetzes seine Austrägerstrukturen. Das freiwerdende bewegliche Anlagevermögen wird verwertet. Dazu zählen insbesondere Zustellerwagen, Bündelmaschinen, Kommissionierwagen, Lagerregale, Hubwagen, Packtische, Direktadressierer, Risographen, Computer, Netzwerktechnik, Telefonanlagen, Büromöbel und vieles mehr. Den Link zur Verwertungsliste (pdf Format) finden Sie hier.

Mutmaßlich im mittelbaren Zusammenhang mit dem Thema Mindestlohn stellt der TIP Werbeverlag aus Heilbronn die Eigenverteilung der Kundenzeitung von Kaufland „TIP der Woche“ zum 31. Oktober 2014 ein. „Nach Auskunft der Gewerkschaft Verdi wurden am 25.9. um 10 Uhr bundesweit auf zeitgleichen Veranstaltungen 55 000 Mitarbeiter des Unternehmens darüber informiert, dass sie ihren Arbeitsplatz verlieren.“ (WAZ)

Der BdKEP hat sich in den letzten Monaten an der Initiative Smart Country Collaboratory e.V in die Arbeitsgruppe Mobililtät und Logistik eingebracht. Die Initiative wurde gemeinsam mit BREKO, Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement, City & Bits, der Deutsche Städte- und Gemeindebund, Fraunhofer IESE, Good Technology, Google Germany und Polidia als Kooperationspartner durchgeführt. Ziel war herauszufinden, wie wie internetbasierte Lösungen zu einer digitalen Renaissance der Region beitragen können. In sechs Bereichen erarbeitete eine 40-köpfige Expertengruppe Handlungsempfehlungen und Konzepte, wie die Zukunftschancen der digitalen Revolution für mehr Lebens- und Arbeitsqualität, Vielfalt und Nachhaltigkeit auch ausserhalb der Ballungsräume genutzt werden können. Die Abschlußveranstaltung findet am 9.10.2015 in Berlin statt. Im Laufe der Arbeit konnten wir viele neue Kontakte zu Verbänden und in die Wirtschaft aufbauen. So hat sich schon jetzt die Arbeit in der Initiative für den BdKEP gelohnt.

Wir freuen uns über einen Artikel mit BdKEP Inhalten im Manager Magazin Online zum Thema „ Kampf um die Vormacht an der Haustür“. Der BdKEP wurde im Zusammenhang mit der Initiative „Open Postal Alliance“ zum Thema befragt. (Manager Magazin)

Nach Dresden kümmert sich nun auch Halle um die DE-Mail-Erreichbarkeit. Die Stadt ist in der Prüfungsphase zur Einführung dieses Kommunikationsweges. „Mit DE-Mail sollen Bürger die Möglichkeit bekommen, Nachrichten und Dokumente rechtssicher über das Internet zu versenden. Die Stadtverwaltung prüft derzeit die Umsetzbarkeit, erklärte Bürgermeister Egbert Geier im Finanzausschuss. Im Rahmen des Bürgerhaushalts war ein entsprechender Vorschlag eingegangen. … Im ersten Quartal 2015 will die Stadtverwaltung über ihre Ergebnisse berichten. … Inzwischen hat die Stadtverwaltung bereits eine DE-Mail-Adresse gesichert. Hintergrund sei, dass es für Bundesbehörden bereits eine Umsetzungspflicht gebe und man auch bei allen anderen Behörden damit rechne.“ Geschwindigkeit bei der Einführung von De-Mail hört sich anders an. Interessant ist, dass in diesem Zusammenhang auch der Einsatz von Hybridvarianten, also die gemeinsame Nutzung von elektronischer und Papierpost untersucht wird. So könnten auch ohne nennenswerte digitale Zustellung die Papierbriefe zukünftig andere Wege nehmen. (Halle Spektrum)

Die Schweizerische Post greift mit IncaMail den ePostbrief und die De-Mail an, meldet das IT Finanzmagazin. Im Zusammenhang mit der Meldung wird auch der Wechsel des Ex-De-Mail-Verantwortlichen der Deutschen Telekom Dr. Frank Wermeyer zur Schweizerischen Post bekannt. Er will nun IncaMail in Deutschland besonders bei Banken und Versicherungen zum Erfolg verhelfen. Mit den Erfahrungen aus seiner Telekomzeit ist er bestens dafür gerüstet. Er kennt die Probleme bei der Etablierung digitaler Kommunikationswege aus erster Hand und verfügt über ein entsprechendes Netzwerk. (IT Finanzmagazin) Auf dem Blog De-Mail-News hat Frank Skrobotz die aktuellen Entwicklung zusammengefasst und kommentiert.

Die Österreichische Post AG passt ihre Produkt- und Tarifstruktur an die aktuellen Marktgegebenheiten an. Mit 1. März 2015 kommt es zu einer inflationsbedingten Änderung der Preise im Briefbereich nach der letzten Produkt- und Preisreform im Jahr 2011. Der Preis für den Standardbrief steigt um fast zehn Prozent von 62 auf 68 Cent, das Inlandspaket wird von 4,47 EUR auf 4,60 EUR angehoben. Auch die Österreichische Post greift das Thema Universaldienst auf und fordert: „Gleichzeitig muss eine zeitgemäße Weiterentwicklung des Universaldienstes erfolgen, mit dem Ziel die Produkte der Österreichischen Post an die echten Kundenbedürfnisse anzupassen und eine bessere Kosten-/Nutzenrelation sicherzustellen.“ Der Gordische Knoten aus „echten Kundenbedürfnissen“ und einer „bessere Kosten-/Nutzenrelation“ soll auch hier zerschlagen werden. Offen bleibt, was die Post unter den echten Kundenbedürfnissen versteht. (Postbranche)

Gleich zwei Kolumnen haben wir im September zum Thema Postdienstleistungen gefunden. In „Giselas heile Welt“ wird in der MAIN POST die Paketzustellung 2.0 beschrieben. „In meiner rheinischen Heimat lebte ein Postbeamter, der am Schalter den Spargel von seinem Feld mit deutlich mehr Enthusiasmus verkaufte als Briefmarken. Das gab Ärger. Heute, da die Post sich in zugige Supermarkt-Ecken zurückgezogen hat, bietet die Dame von der Wursttheke Sondermarken feil. So ändern sich die Zeiten…“ (MAINPOST) In der FAZ geht es um den Sozialismus in der Post und warum die Post ihre Kunden zwingt, in Schlangen zu warten. (FAZ)

Etailment.de hat sich mit dem monatlichen Konjunkturindex-Shopper des ECC befasst. Integriert war eine Sonderfrage zum Thema: „Aus welchem Grund haben Sie online bestellte Ware im Ladengeschäft abgeholt?“ Neben einer Versandkostenersparnis sind eine bessere Planbarkeit des Einkaufs sowie Möglichkeiten zur Zeitersparnis im Alltag die wichtigsten Gründe für eine Abholung im Shop. In der Praxis ist jedoch festzustellen, dass diese Vorteile und die jeweiligen Pick-Up-Möglichkeiten von Händlern nur wenige kommuniziert werden? Es ist zu erwarten, dass Click & Collect zukünftig weiter an Bedeutung gewinnt. Chancen für KEP Dienste, neben den Paketdiensten in der Beförderung und Zustellung von Warensendungen mitzuspielen können so entstehen. (Etailment.de) Parallel meldet UPS die Pilotierung von Customer Pickup in New York und Chicago. (Multichannelmerchnat.com)

Unser Mitglieder Händlerbund meldet, dass der Baumarkt OBI ebenfalls am Thema Click & Collect dran ist. OBI zieht jetzt mit Hornbach gleich und hat den Service „Reservieren und Abholen“ gestartet. Mit dem „Click and Collect“-Dienst weitet das Unternehmen sein Multi-Channel-Marketing aus. Laut OBI sollen die Kunden ihre reservierte Ware bereits nach vier Stunden im Markt abholen können. Mit dem „Click and Collect“-Service geht nun auch OBI einen weiteren Schritt Richtung Multi-Channel. Das erklärte Ziel des Baumarktes ist eine Zeitersparnis für die Kunden. Die Produkte können im Online-Shop reserviert und nach vier Stunden im OBI -Markt abgeholt werden. Bisher ist der Service noch nicht für alle Märkte verfügbar, wird aber Stück für Stück ausgebaut. (Händlerbund)

Postchef Appel meldete sich im September zum Thema Onlinehandel in der Frankfurter Rundschau zu Wort und meint: „Der E-Commerce sei noch nicht einmal richtig gestartet“. Er erwartet in den kommenden Jahren „dramatische“ Veränderungen im weltweiten Online-Handel. Viele können sich noch gar keine Vorstellungen davon machen, wie sich E-Commerce in den kommenden Jahren entwickeln wird. Er sieht es als Aufgabe der Post an, die dazu notwendige logistische Infrastruktur bereitzustellen. Der BdKEP meint, das ist nicht nur die Aufgabe der Post, sondern auch eine große Chance für die anderen Marktteilnehmer. Viele KEP Unternehmen verfügen in den Regionen über sehr leistungsfähige Zustellstrukturen. Voraussetzung für die Ausweitung des Geschäftes ist, dass sich KEP Unternehmen mit den neuen Geschäftsmodellen und Serviceanforderungen auseinandersetzen. So können sie herausfinden, wie sie sich dem Onlinehandel stärker öffnen können. (FR-Online)

Ein Blick über den Tellerrand: Auf dem „Selfstorage-Markt“ sagt Otto dem Konkurrenten von Rocket Internet den Kampf an. Beim Selfstorage kann man als Privatkunde externen Lagerraum anmieten, wenn der Platz in der eigenen Wohnung und im Keller nicht mehr ausreicht, die vielen Dinge des täglichen Lebens zu fassen. Man verpackt sie einfach und die Otto Tochter Hermes bringt sie in das angemietete Lager. Wenn man die Sachen wieder braucht, lässt man sie sich einfach wieder bringen. Allein der Markt in Großbritannien soll 335 Mio. Pfund schwer sein. Vielleicht ist hier eine neue Dienstleistung für KEP Dienste in Sicht? Genügend Investoren scheint es zu geben. (Deutsche Start Ups)

Die Frankfurter neue Presse berichtet über den Wechsel der Stadtverwaltung zur Postcon zum 1.Juli 2014. Der Wechsel sorgte aufgrund von anfangs längeren Brieflaufzeiten für Kritik. Nach den Angaben der Beteiligten haben sich die Prozessabläufe nun eingespielt. (FNP)

Die DHL hat sich nun wohl im wahrsten Sinne des Wortes die Lufthoheit beim Thema Paketdrohnen erkämpft. Bisher nur zu Forschungszwecken aber trotzdem nicht minder medienwirksam wird ein sogenannter „Paketkopter“ für den Linienbetrieb zwischen dem Festland und der Norseeinsel Juist eingesetzt. Damit ist es zum bisher ersten und einzigen Mal in Europa möglich, ein unbemanntes Luftfahrzeug ohne direkten Sichtkontakt eines Piloten in einem echten Anwendungsfall zu betreiben. Im Match mit Amazon und Google geht dieser Punkt also an die Deutsche Post. (Pressemitteilung)

Auf der IBM Cloud Connect Veranstaltung hat die cloudbasierte Kurierdienst Lösung tiramizoo den 1. Platz auf dem deutschen IBM Startup Pitch belegt. Der Sieger fährt nun zum Startup Pitch Finale im Dezember nach London. Der Wettbewerb zeigt, dass sich Startups im Umfeld der Verarbeitung von Logistikdaten am Marlt etablieren und von den traditionellen Marktteilnehmern registriert und ernst genommen werden. (IBM Pressemitteilung)

Der Startup Inkubator oder je nach Sichtweise auch Plagiator Rocket Internet arbeitet sich aus dem Handel heraus in das Thema Logistik ein. Mit dem Startup Shopwings setzt Rocket Internet auf Same-Day Delivery. Im Börsenprospekt heisst es dazu: “Shopwings is a grocery shopping platform that allows customers to order groceries online with same“. Das Startup vermittelt sogenannte persönliche Einkäufer zum Einkauf und zur Lieferung von Lebensmitteln. Laut Handelsregister wird sich das Unternehmen unter anderem umd die Erbringen von Logistikdienstleistungen kümmern. (Deutsche Startups) Rocket Internet geht am 2. Oktober 2014 an die Börse und wird voraussichtlich Aktien im Wert von von etwa 1,477 Mrd. Euro ausgeben. „Die Erlöse aus dem Börsengang werden uns helfen, neue Gesellschaften zu gründen und weiter in bestehende Unternehmen zu investieren“, sagt Oliver Samwer. Mit hoher Wahrscheinlichkeit werden darunter weitere Logistikstartups sein, die dann mit ausreichend Kapital versorgt, in den Markt eintreten werden. (Deutsche Startups)

Das amerikanische Startup Shippo hat eine Kapitalspritze über 2 Mio Dollar bekommen. Das Unternehmen bietet eine API Schnittstelle, über die der Versand von Warensendungen einfach und kostengünstig gestaltet werden kann. Das Unternehmen aggregiert virtuell das Versandvolumen und verhandelt auf dieser Basis günstige nationale und internationale Versandtarife und gibt sie teilweise an die Versender weiter. Die benötigten Versandformulare werden automatisch erstellt und dem Versender übermittelt. (Reuters Pressemitteilung)

Über den Zusammenhang von einer hohen Datenqualität im E-Commerce und erfolgreichem Same Day Delivery informiert die Computerwoche. Ein 16-seitiges Whitepaper stellt „Sechs Erfolgsfaktoren für den datenbasierten E-Commerce“ vor. Eine Studie im Auftrag von IBM hat ergeben, dass das Same Day delivery Volumen von derzeit 1% auf 15% des Umsatzes bei Standardpaketen wachsen könnte. Die Studie zeigt ebenfalls, dass Empfänger mehrheitlich jedoch nicht bereit sind, für diesen Service deutlich mehr als das Standardporto zu bezahlen. In den USA jedoch setzt Amazon verstärkt auf Same-Day Delivery. Der Service wurde auf weiter Großstädte ausgeweitet. Wenn die Bestellungen von mehr als einer Million Artikeln bis zum Mittag eingegangen sind, kann eine Lieferung noch am gleichen Tag gewährleistet werden. Wahrscheinlich tickt Amerika hier wieder mal anders als Deutschland. (Computerwoche) Wie die Branche das Kosten-Erlös Dilemma in Deutschland lösen wird, werden die kommenden Jahre zeigen. Derzeit zumindest ist nach Auskunft von Branchenkennern das per same day delivery ausgelieferte Sendungsvolumen marginal. Gleichzeitig setzen Newcomer die Verkaufspreise für diese Servicedienstleistung durch Billigangebote unter Druck.

Auch bei MyTaxi scheint das Thema MyTaxi Delivery auf der Prioritätsskala nicht oben zu stehen. Der Dienst startete Mitte 2013. Nach Recherchen der Plattform Locationinsider kommt der Taxi-Vermittler mit seinem Warenlieferdienst langsamer voran als ursprünglich geplant. Das Portal hat nun beim Anbieter nachgefragt und folgende Antwort bekommen: „Wir bieten den MyTaxi Delivery Service nach wie vor an und sind der festen Überzeugung, dass dies ein spannendes Thema ist“, stellt Stefan Keuchel, Kommunikationschef des Unternehmens, klar. Den Delivery-Dienst habe MyTaxi zunächst in Zusammenarbeit mit Media Markt in Hamburg erfolgreich getestet. Inzwischen nutzten auch weitere Einzelhändler wie Anita Hass oder myClassico diesen Service. Ende des Jahres soll es weitere Neuigkeiten geben. (Locationinsider)

Eine Studie zu den Top-Logistik-Arbeitgeber 2014 zeigt: Volkswagen ist der beliebteste Arbeitgeber für angehende Fach- und Führungskräfte im Bereich Logistik und Supply Chain. Paketdienste sind dabei eher im Mittelfeld zu finden. Das ergab eine Studie der Plattform YouLoC, über die die Verkehrsrundschau berichtet. (Verkehrsrundschau)

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