Paketbox Workshop


Paketbox Workshop II - Open Postal Alliance logo

Am 9.9.14 fand in Berlin der 2. BdKEP Paketbox Workshop statt. Das Treffen stand im Zeichen der Standardisierung aus Sicht von Behörden, dem Handel und dem Postwesen. Experten aus der Bundesnetzagentur, von GS1 Germany und dem Europäischen Komitee für Normung (CEN) haben existierende und in der Entwicklung befindliche Standards und deren praktische Anwendungen vorgestellt. Es wurde deutlich, dass die Standardisierung von Prozessabläufen und postalischer Infrastrukturen zwingende Voraussetzung für effiziente nationale und globale Postbeförderung und -zustellung ist. Auch ein offenes Paketboxsystem kann nicht außerhalb solcher Standards entwickelt werden, sondern es muß sich ihrer bedienen, um erfolgreich zu sein.

BdKEP Paketbox_Workshop_III

Im Hinblick auf die Komplexität der Themen sowie der großen Anzahl der Teilnehmer hat die Gruppe beschlossen sich in zwei Arbeitsgruppen zu teilen. Die Arbeitsgruppe IT Betriebssystem beschäftigt sich zukünftig mit der Systemarchitektur eines offenen Postsystems. Sie wird neben der Zustellung in offene Paketboxen auch die bereits etablierten Zustellmöglichkeiten in Paketshops und bei Nachbarn sowie zukünftig mögliche Zustellformen wie in den Kofferraum von Fahrzeugen berücksichtigen. Zum nächsten Workshop wird analysiert, welche Elemente bestehender Standards als Basis für die Systemarchitektur herangezogen werden können und welche Elemente noch entwickelt werden müssen.

Die Arbeitsgruppe Paketbox beschäftigt sich mit der praxisorientierten Umsetzung des auf EU-Ebene in der Entwicklung befindlichen Standards für Paketboxen. In diesem Standard sind Vorgaben wie etwa zur Größe, Materialbeschaffenheit, Witterungsbeständigkeit und Diebstahlssicherheit enthalten. Diese Vorgaben gilt es nun in für Verbraucher und den Handel verständliche Produktinformationen aufzubereiten. Ein besonderer Schwerpunkt dieser Arbeitsgruppe sind die Zugangsmöglichkeiten für Zusteller von Paketen. Für offene Paketboxen müssen hier für Zusteller verschiedener Zustelldienste einheitliche und gleichermassen bedienbare Zustellmöglichkeiten gefunden werden. Ungelöst ist die Frage, welche Technolgien hierbei in Frage kommen, die mit den vorhandenen Ausrüstungen der Zusteller/innen in Frage kommen. Der nächste Paketbox Workshop findet Ende November bei GS1 Germany in Köln statt.

Download der Vorträge

Walter Trezek Standardisierung im globalen Postwesen

Thomas Niebur – GS1 Germany – EAN & NVE Standardisierung im Handel

Martin Balzer – Bundesnetzagentur – Ressourcenverwaltung beim VDSL-Vectoring

 

Ältere Meldungen:

Im August laufen die Vorbereitungen zum Paketbox Workshop II. Ziel des zweiten Workshops ist, dass sich die Stakeholder über die grundsätzliche Architektur eines offenen Postboxsystems verständigen. An dieser Stelle finden Sie die Zusammenfassung des Paketbox Workshop I Dazu gehören folgende Elemente:

  1. Prozessablauf
  2. Stakeholder
  3. Datenbanken & Schnittstellen
  4. Informationsflüsse
  5. mögliche Betreiberstrukturen (juristische Personen)

Zusätzlich sollen “kleinste gemeinsame Nenner” für die Bedienung von Paketboxen durch Zusteller erarbeitet werden. Diese Themenblöcke geben auch die Agenda für den nächsten Workshop vor, die wir im Zuge der Vorbereitungen noch präzisieren. der aktuelle Stand zur Agenda ist hier einsehbar – vergessen Sie bitte nicht ihre Anmeldung .

Paketbox Worksshop II – Vorbereitung

Um dieses Programm zu schaffen, ist etwas Vorarbeit nötig. Die Vorbereitungen zum Paketbox Workshop II laufen über das folgende Dokument. Interessierte können ihre Sicht der Dinge in das Dokument einarbeiten. Sofern es dafür noch keinen Gliederungspunkt geben sollte, machen Sie einfach einen neuen Punkt am Ende des Dokumentes auf. Diejenigen Teilnehmer, die sich bereits im Juli zwecks aktiver Unterstützung der Vorbereitungen gemeldet haben, rufe ich zu dem Thema aktiv an. Weitere Interessierte können das Dokument befüllen und/ oder sich bei mir melden.

Paketbox Worksshop II – Ablauf & Anmeldung

Es sollte gelingen, vor dem nächsten Paketbox Workshop 9.9. (vergessen Sie bitte nicht ihre Anmeldung) die Inhalte soweit zu konkretisieren, dass wir sie dort abschließend diskutieren und verabschieden können. Ob wir dazu parallele Arbeitsgruppen bilden und/oder das in der gesamten Gruppe diskutieren, wird an den die Anmeldezahlen sowie den erarbeiteten Inhalte ausgerichtet.

Für die Kernelelemente – Empfängerverfügungen, Paketboxverzeichnis, Track & Trace & Sendungsnummern – ist geplant, dass die Gruppe Impulse aus anderen Branchenlösungen über Kurzvorträge von Vertretern aus Behörden, Verbänden und der Wirtschaft erhält. Wir rechnen damit, die Impulsgeber in den nächsten 14 Tagen ankündigen zu können.

Hier kann das Dokument bearbeitet werden

Sofern Sie die Seite mobil betrachten, klicken Sie bitte hier, um in den Bereich nach dem nachfolgend angezeigten Dokument zu gelangen

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Paketbox Workshop II Informationsstand 3.7.14

Logo-BDKEPhier geht’s zur Zusammenfassung Paketbox Workshop I

SAVE THE DATE: Der Termin für den nächsten Paketbox-Workshop ist der 09.09.2014 in Berlin. Anmeldungen sind über https://www.eventbrite.de/e/paketbox-workshop-ii-september-2014-tickets-12157045049 möglich.

zur weiteren Vorgehensweise:

Stand 3.7.2014 – Grundsätzliches: Nach aktuellem Wissenstand definieren wir als Paketbox sowohl personen(familien)bezogene Paketboxen an der Haustür von Einfamilienhäusern als auch die Kombination mehrerer Paketboxen in unterschiedlicher Anzahl und Größe – ähnlich Packstationen. Die Gruppe beschäftigt sich maßgeblich mit datengetriebenen Paketbox-Systemen. Rein mechanische Lösungen sind Teil der Betrachtung, sofern dazugehörigen Empfängerverfügungen oder andere damit zusammenhängende Daten digital verwaltet werden. Diese Prämissen können im weiteren Verlauf der Abstimmungen durch die Gruppe verändert werden.

Die weitere Arbeit im Juli – August wird in folgende Themenbereiche gegliedert. Datenbanklösung zur Verwaltung von:

1. Empfänger(Verbraucher)Verfügungen
2. Paketbox-Standorten incl. Systemanbieter und Eigenschaften von Paketboxen
3. Logistikdaten (Track & Trace)

Dazu werden in den kommenden 8 Wochen über kleinere Arbeitsgruppen erste grobe Lösungsansätze für folgende Aufgabenstellungen präzisiert:

  • Struktur und Funktionen der Datenbank für Verbraucherverfügungen – Einbeziehung vorhandener Normen aus dem Postbereich und der EU zum Thema Track & Trace sowie digitale Identität
  • Erarbeitung eines Vorschlags dazu, welche Mindestanforderungen an Paketboxanlagen im Zusammenhang mit der Zustellung von Warensendungen durch Zusteller erfüllt sein müssen. Darüber soll gewährleistet werden, dass ein Zusteller verschiedene Paketbox-Systeme bedienen kann, ohne jeweils für die einzelnen Systeme geschult werden zu müssen.
  • Erarbeitung von Lösungsansätzen dazu, welche Daten Paketboxen-Systeme an Dritte Systeme wie Empfängerverfügungen oder Logistikdatenbanken bereitstellen müssen bzw. von diesen erhalten und verarbeiten müssen.
  • Inhalte, Ablauf & Verantwortlichkeiten für die Kommunikation zwischen Empfänger – Händler – Logistikdienstleister
  • Identifikation offener rechtlicher Fragen

Ab Anfang August wird es dazu eine oder mehrere kleinere virtuelle oder auch physische Arbeitsgruppen geben, die den nächsten gemeinsamen Workshop inhaltlich vorbereiten. Bitte melden Sie sich bei uns, wenn Sie sich in der Gruppenarbeit im August beteiligen wollen. Parallel dazu gehen wir dazu gezielt auf Workshopteilnehmer zu. Teilnehmer des Workshops am 24.5. haben bevorzugten Zutritt zu den Arbeitsgruppen im August.

SAVE THE DATE: Der Termin für den nächsten Paketbox-Workshop ist der 09.09.2014 in Berlin. Anmeldungen sind über https://www.eventbrite.de/e/paketbox-workshop-ii-september-2014-tickets-12157045049 möglich.

Voraussichtliche Agenda ist wie folgt. Sie wird bei Bedarf an die Ergebnisse der Gruppenarbeit angepasst.

09:30 – 10:00   Ankunft & Registrierung der Teilnehmer

10:00 – 11:30   Vorstellung der Ergebnisse der Arbeitsgruppen

a) Datenbank für Verbraucherverfügungen + Paketbox-Standorte

b) Standardisierter Prozessablauf für die Zustellung von Warensendungen

c) Input / Output Daten für Logistikdatenbanken wie Track & Trace

d) Kommunikation zwischen Empfänger – Händler – Logistikdienstleister

e) Identifikation offener rechtlicher Fragen

11:30 – 12:00   Kaffee – Networking

12:00 – 13:30   Gruppenarbeit zu den Themen a) – e)

13:30 – 14:00   Mittagsimbiss – Networking

14:00 – 15:00   Konsolidierung der Ergebnisse der Gruppenarbeit

15:00 – 16:00   Abstimmung zur weiteren Vorgehensweise

 Schnittstellen zu weiteren Institutionen

16:00 – 16:30   Ausklang & Networking
Es ist zu betonen, dass es bei dieser Vorgehensweise darum geht, das Zusammenwirken möglichst vieler Stakeholder über einheitliche Schnittstellen und Standards zu ermöglichen. So kann sich der Wettbewerb verschiedener Lösungsansätze und Technologien im Sinne offener Paketbox-Lösungen entfalten. Ziel ist es nicht, eine weitere Paketbox zu entwickeln oder Entscheidungen zugunsten einzelner Paketbox-Lösungen zu treffen.

Informationen zum letzten Workshop und eine kleine Presseschau haben wir auf der Seite: http://www.open-postal-alliance.de/paketbox/ zusammengestellt.